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	<title>Kommentare zu: Ciao Hauptschule!</title>
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	<description>ab und zu - über dieses und jenes.</description>
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		<title>Von: micha</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5359</link>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 15:40:33 +0000</pubDate>
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		<description>den Artikel kenne ich bereits :-)
sicherlich nur ein Etikettenschwindel hier in Ba-W&#252; (bin momentan im Praktikum an einer Hauptschule, 8-10 Klasse). Hier in unserer Gemeinde k&#246;nnten nur 100 Sch&#252;ler diesen Werkrealschulzweig besuchen... der &quot;Rest&quot; muss sehen wo er bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>den Artikel kenne ich bereits <img src='http://el-micha.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
sicherlich nur ein Etikettenschwindel hier in Ba-W&#252; (bin momentan im Praktikum an einer Hauptschule, 8-10 Klasse). Hier in unserer Gemeinde k&#246;nnten nur 100 Sch&#252;ler diesen Werkrealschulzweig besuchen&#8230; der &#8220;Rest&#8221; muss sehen wo er bleibt.</p>
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		<title>Von: JCG</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5358</link>
		<dc:creator>JCG</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 14:26:19 +0000</pubDate>
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		<description>Hier ein interessanter SPIEGEL-Artikel dazu, auf den ich gerade gesto&#223;en bin:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,592913,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein interessanter SPIEGEL-Artikel dazu, auf den ich gerade gesto&#223;en bin:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,592913,00.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,592913,00.html'>http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,592913,00.html</a></p>
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		<title>Von: JCG</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5357</link>
		<dc:creator>JCG</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 13:58:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://el-micha.de/blog/?p=665#comment-5357</guid>
		<description>Ja, ich gebe Dir da durchaus teilweise Recht, Micha! Letztlich z&#228;hlen aber, wie in jedem nach Leistung bewertenden System, die Leistungsf&#228;higkeit und der Leistungswille des Einzelnen:

&gt; Ein Gro&#223;teil der Sch&#252;ler hat nicht den erforderlichen
&gt; Schnitt (2,4), um aufzusatteln.

Dann muss, wer mehr erreichen will, alles ihm M&#246;gliche tun, um diesen Schnitt zu erreichen. Danach, im Berufsleben, geht&#039;s genau so weiter - d.h. das ist nicht etwa ein &quot;b&#246;ses&quot; System, sondern meiner Ansicht nach die (oftmals sicherlich harte) Realit&#228;t, in der wir alle leben: Es kommt nur weiter, wer sich anstrengt und wer hart und kontinuierlich arbeitet (dass auch jemand, der sich anstrengt, scheitern kann, ist ein anderes Thema; jemand, der sich jedoch nicht oder in nicht ausreichendem Ma&#223;e anstrengt, hat bereits verloren).

Dass die &quot;Durchl&#228;ssigkeit&quot; kein Ding der Unm&#246;glichkeit ist, sehe ich beispielsweise an meiner Lebensgef&#228;hrtin:

Mit zw&#246;lf Jahren ohne jegliche Deutschkenntnisse nach Deutschland gekommen und in eine Hauptschule eingeschult worden. Hauptschulabschluss, Mittlere Reife, Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium, Lehramtsstudium, nun Hauptschullehrerin.

&gt; Sicherlich etwas schwarz gemalt

Was zur Verdeutlichung Deines Standpunktes ja durchaus legitim ist. Prinzipiell stimme ich Dir zu, dass die Praxis bei weitem nicht so rosig aussieht wie die Theorie. Es ist jedoch zu schaffen, daf&#252;r gibt es viele Beispiele &quot;von nebenan&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich gebe Dir da durchaus teilweise Recht, Micha! Letztlich z&#228;hlen aber, wie in jedem nach Leistung bewertenden System, die Leistungsf&#228;higkeit und der Leistungswille des Einzelnen:</p>
<p>&gt; Ein Gro&#223;teil der Sch&#252;ler hat nicht den erforderlichen<br />
&gt; Schnitt (2,4), um aufzusatteln.</p>
<p>Dann muss, wer mehr erreichen will, alles ihm M&#246;gliche tun, um diesen Schnitt zu erreichen. Danach, im Berufsleben, geht&#8217;s genau so weiter &#8211; d.h. das ist nicht etwa ein &#8220;b&#246;ses&#8221; System, sondern meiner Ansicht nach die (oftmals sicherlich harte) Realit&#228;t, in der wir alle leben: Es kommt nur weiter, wer sich anstrengt und wer hart und kontinuierlich arbeitet (dass auch jemand, der sich anstrengt, scheitern kann, ist ein anderes Thema; jemand, der sich jedoch nicht oder in nicht ausreichendem Ma&#223;e anstrengt, hat bereits verloren).</p>
<p>Dass die &#8220;Durchl&#228;ssigkeit&#8221; kein Ding der Unm&#246;glichkeit ist, sehe ich beispielsweise an meiner Lebensgef&#228;hrtin:</p>
<p>Mit zw&#246;lf Jahren ohne jegliche Deutschkenntnisse nach Deutschland gekommen und in eine Hauptschule eingeschult worden. Hauptschulabschluss, Mittlere Reife, Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium, Lehramtsstudium, nun Hauptschullehrerin.</p>
<p>&gt; Sicherlich etwas schwarz gemalt</p>
<p>Was zur Verdeutlichung Deines Standpunktes ja durchaus legitim ist. Prinzipiell stimme ich Dir zu, dass die Praxis bei weitem nicht so rosig aussieht wie die Theorie. Es ist jedoch zu schaffen, daf&#252;r gibt es viele Beispiele &#8220;von nebenan&#8221;.</p>
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		<title>Von: micha</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5356</link>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:48:56 +0000</pubDate>
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		<description>Diese &quot;Durchl&#228;ssigkeit&quot; sieht in der Praxis nicht so durchl&#228;ssig aus, wie sie sich auf dem Papier liest. Ein Gro&#223;teil der Sch&#252;ler hat nicht den erforderlichen Schnitt (2,4), um aufzusatteln. Einen Ausbildungsplatz zu ergattern wird manch einem nicht gelingen und dann schnappt schon die Falle zu. Schlechte Sch&#252;ler k&#246;nnen auch in weiterf&#252;hrenden Schulen sich nicht verbessern, werden von einer Ma&#223;nahme in die n&#228;chste geschleust und landen dann schlie&#223;lich bei Hartz-4: Endstation.

Sicherlich etwas schwarz gemalt und die Dreigliedrigkeit ist da nur ein Faktor unter vielen, aber so sieht das System nunmal aus (zumindest wird das so an der Hochschule vom ein oder anderen Dozenten auch gesehen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese &#8220;Durchl&#228;ssigkeit&#8221; sieht in der Praxis nicht so durchl&#228;ssig aus, wie sie sich auf dem Papier liest. Ein Gro&#223;teil der Sch&#252;ler hat nicht den erforderlichen Schnitt (2,4), um aufzusatteln. Einen Ausbildungsplatz zu ergattern wird manch einem nicht gelingen und dann schnappt schon die Falle zu. Schlechte Sch&#252;ler k&#246;nnen auch in weiterf&#252;hrenden Schulen sich nicht verbessern, werden von einer Ma&#223;nahme in die n&#228;chste geschleust und landen dann schlie&#223;lich bei Hartz-4: Endstation.</p>
<p>Sicherlich etwas schwarz gemalt und die Dreigliedrigkeit ist da nur ein Faktor unter vielen, aber so sieht das System nunmal aus (zumindest wird das so an der Hochschule vom ein oder anderen Dozenten auch gesehen.)</p>
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	<item>
		<title>Von: JCG</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5355</link>
		<dc:creator>JCG</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 16:58:20 +0000</pubDate>
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		<description>Achso, was ich vergessen hatte:

Das dreigliedrige Schulsystem bedeutet ja keineswegs, dass nach Absolvieren einer Schulart zwangsl&#228;ufig &quot;Schluss&quot; ist: Meines Wissens sind viele (oder gar alle?) Hauptschulen auch Werkrealschulen, an denen Sch&#252;ler mit entsprechenden Noten die Mittlere Reife erwerben k&#246;nnen.

Nach der Mittleren Reife gibt es diverse berufliche Gymnasien (WG, TG, EG,...), in denen Sch&#252;ler mit entsprechenden Leistungen die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife erlangen k&#246;nnen.

Diese &quot;Durchl&#228;ssigkeit&quot; des dreigliedrigen Schulsystems bzw. die Tatsache, dass die drei Wege der Sekundarstufe I keine &quot;Sackgassen&quot; darstellen, empfinde ich als sehr gut und sehr fair.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Achso, was ich vergessen hatte:</p>
<p>Das dreigliedrige Schulsystem bedeutet ja keineswegs, dass nach Absolvieren einer Schulart zwangsl&#228;ufig &#8220;Schluss&#8221; ist: Meines Wissens sind viele (oder gar alle?) Hauptschulen auch Werkrealschulen, an denen Sch&#252;ler mit entsprechenden Noten die Mittlere Reife erwerben k&#246;nnen.</p>
<p>Nach der Mittleren Reife gibt es diverse berufliche Gymnasien (WG, TG, EG,&#8230;), in denen Sch&#252;ler mit entsprechenden Leistungen die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife erlangen k&#246;nnen.</p>
<p>Diese &#8220;Durchl&#228;ssigkeit&#8221; des dreigliedrigen Schulsystems bzw. die Tatsache, dass die drei Wege der Sekundarstufe I keine &#8220;Sackgassen&#8221; darstellen, empfinde ich als sehr gut und sehr fair.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JCG</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5354</link>
		<dc:creator>JCG</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 14:22:17 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Eine Schule f&#252;r alle

...kann sicherlich nicht als pauschales Allheilmittel gelten. Siehe beispielsweise hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Zwischenfazit 

Auch die unter nachfolgender URL tabellarisch dargestellte PISA-Testleistung im Vergleich zu Schulen des dreigliedrigen Systems untermauert, was ich weiter oben schon geschrieben habe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Diskussion 

In der Theorie klingen Deine Schlussfolgerungen sicherlich sch&#246;n und erstrebenswert. Aber ob sie in der Praxis die gew&#252;nschte Wirkung zeigen, bleibt zumindest abzuwarten.

Eine Trennung von Sch&#252;lern nach Leistung ist meiner Ansicht nach durchaus sinnvoll und wichtig: Sp&#228;ter, im Berufsleben, erfolgt dies ebenso - beim Ausbildungsweg bzw. sp&#228;testens auf dem Arbeitsmarkt. Wie immer man ein Schulsystem gestaltet, es l&#228;uft letztlich auf die Frage hinaus, WANN Selektion erfolgen soll. Und nicht, OB diese erfolgen soll.

&gt; Aber ich meine auch, dass viel fr&#252;her begonnen werden
&gt; muss, Kinder zu integrieren, ihnen die Sprache des Landes
&gt; beizubringen

In der Tat. Aber damit dies von Erfolg gekr&#246;nt ist, bedarf es nicht nur des Angebots - sondern auch die Annahme desselben. Nur, wenn ein Integrationsangebot auf (ausreichende) Integrationsbereitschaft trifft, kann Integration letztlich erfolgreich stattfinden.

&gt; in heterogeneren Klassen mit leistungsst&#228;rkeren Sch&#252;lern,
&gt; w&#228;re der Ansporn gr&#246;&#223;er, sich mehr â€œreinzuh&#228;ngenâ€.

Das ist m&#246;glich (und w&#252;nschenswert), aber eben nicht zwingend auch tats&#228;chlich der Fall. Ich meine, dass dem positiven Effekt auf leistungsschw&#228;chere Sch&#252;ler ein (zumindest auch) negativer Effekt auf leistungsf&#228;higere und leistungswilligere Sch&#252;ler entgegensteht. Ich selbst bin zwar nicht im Bildungswesen besch&#228;ftigt, und sicherlich hast Du da aufgrund Deines Lehramtsstudiums und damit verbundener Praktika letztlich den tieferen Einblick als ich - allerdings ist meine Lebensgef&#228;hrtin Hauptschullehrerin, wodurch ich doch so einiges mitbekomme. Auch habe ich hin und wieder Sch&#252;ler als Praktikanten im Betrieb.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Eine Schule f&#252;r alle</p>
<p>&#8230;kann sicherlich nicht als pauschales Allheilmittel gelten. Siehe beispielsweise hier:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Zwischenfazit" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Zwischenfazit'>http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Zwischenfazit</a> </p>
<p>Auch die unter nachfolgender URL tabellarisch dargestellte PISA-Testleistung im Vergleich zu Schulen des dreigliedrigen Systems untermauert, was ich weiter oben schon geschrieben habe:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Diskussion" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Diskussion'>http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#Diskussion</a> </p>
<p>In der Theorie klingen Deine Schlussfolgerungen sicherlich sch&#246;n und erstrebenswert. Aber ob sie in der Praxis die gew&#252;nschte Wirkung zeigen, bleibt zumindest abzuwarten.</p>
<p>Eine Trennung von Sch&#252;lern nach Leistung ist meiner Ansicht nach durchaus sinnvoll und wichtig: Sp&#228;ter, im Berufsleben, erfolgt dies ebenso &#8211; beim Ausbildungsweg bzw. sp&#228;testens auf dem Arbeitsmarkt. Wie immer man ein Schulsystem gestaltet, es l&#228;uft letztlich auf die Frage hinaus, WANN Selektion erfolgen soll. Und nicht, OB diese erfolgen soll.</p>
<p>&gt; Aber ich meine auch, dass viel fr&#252;her begonnen werden<br />
&gt; muss, Kinder zu integrieren, ihnen die Sprache des Landes<br />
&gt; beizubringen</p>
<p>In der Tat. Aber damit dies von Erfolg gekr&#246;nt ist, bedarf es nicht nur des Angebots &#8211; sondern auch die Annahme desselben. Nur, wenn ein Integrationsangebot auf (ausreichende) Integrationsbereitschaft trifft, kann Integration letztlich erfolgreich stattfinden.</p>
<p>&gt; in heterogeneren Klassen mit leistungsst&#228;rkeren Sch&#252;lern,<br />
&gt; w&#228;re der Ansporn gr&#246;&#223;er, sich mehr â€œreinzuh&#228;ngenâ€.</p>
<p>Das ist m&#246;glich (und w&#252;nschenswert), aber eben nicht zwingend auch tats&#228;chlich der Fall. Ich meine, dass dem positiven Effekt auf leistungsschw&#228;chere Sch&#252;ler ein (zumindest auch) negativer Effekt auf leistungsf&#228;higere und leistungswilligere Sch&#252;ler entgegensteht. Ich selbst bin zwar nicht im Bildungswesen besch&#228;ftigt, und sicherlich hast Du da aufgrund Deines Lehramtsstudiums und damit verbundener Praktika letztlich den tieferen Einblick als ich &#8211; allerdings ist meine Lebensgef&#228;hrtin Hauptschullehrerin, wodurch ich doch so einiges mitbekomme. Auch habe ich hin und wieder Sch&#252;ler als Praktikanten im Betrieb.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: micha</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5353</link>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 12:39:03 +0000</pubDate>
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		<description>Aber was dann?! Eine Schule f&#252;r alle.

Wie und dass das geht beweisen doch mittlerweile moderne Grundschulen, besonders auch in ihrem jahrgangs&#252;bergreifendem (1. - 4. Klasse) Unterricht.

Das Lernen dort geht nicht zu Lasten der &quot;leistungsst&#228;rkeren und -willigen Sch&#252;lern&quot;, ganz im Gegenteil. Da diese Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler den j&#252;ngeren und oder weniger weit entwickelten Lernenden zu Seite stehen und ihnen die Unterrichtsinhalte in bestimmten Phasen des Unterrichts erkl&#228;ren, bei Fehlern und Problemen helfen, wiederholen und vertiefen und festigen diese ihr Wissen zu ihrem Gunsten und helfen nebenbei den anderen Sch&#252;lern. . . 

Rein logisch betrachtet sind deine Schl&#252;sse also nicht so logisch wie du meinst ;-)

Klar ist nicht jeder studierwillig und -f&#228;hig, aber so habe ich in meinen Praktika bisher immer feststellen k&#246;nnen, dass Sch&#252;ler in Hauptschulklassen im traditionellen, lehrergeleiteten System sich gegenseitig &quot;runterziehen&quot; und keine Motivation, Interesse aufkommt, Leistung zu zeigen. Ich denke in heterogeneren Klassen mit leistungsst&#228;rkeren Sch&#252;lern, w&#228;re der Ansporn gr&#246;&#223;er, sich mehr &quot;reinzuh&#228;ngen&quot;.

Aber ich meine auch, dass viel fr&#252;her begonnen werden muss, Kinder zu integrieren, ihnen die Sprache des Landes beizubringen, etc. pp.

Kostet leider Geld, dass die Politik nicht willens ist auszugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber was dann?! Eine Schule f&#252;r alle.</p>
<p>Wie und dass das geht beweisen doch mittlerweile moderne Grundschulen, besonders auch in ihrem jahrgangs&#252;bergreifendem (1. &#8211; 4. Klasse) Unterricht.</p>
<p>Das Lernen dort geht nicht zu Lasten der &#8220;leistungsst&#228;rkeren und -willigen Sch&#252;lern&#8221;, ganz im Gegenteil. Da diese Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler den j&#252;ngeren und oder weniger weit entwickelten Lernenden zu Seite stehen und ihnen die Unterrichtsinhalte in bestimmten Phasen des Unterrichts erkl&#228;ren, bei Fehlern und Problemen helfen, wiederholen und vertiefen und festigen diese ihr Wissen zu ihrem Gunsten und helfen nebenbei den anderen Sch&#252;lern. . . </p>
<p>Rein logisch betrachtet sind deine Schl&#252;sse also nicht so logisch wie du meinst <img src='http://el-micha.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Klar ist nicht jeder studierwillig und -f&#228;hig, aber so habe ich in meinen Praktika bisher immer feststellen k&#246;nnen, dass Sch&#252;ler in Hauptschulklassen im traditionellen, lehrergeleiteten System sich gegenseitig &#8220;runterziehen&#8221; und keine Motivation, Interesse aufkommt, Leistung zu zeigen. Ich denke in heterogeneren Klassen mit leistungsst&#228;rkeren Sch&#252;lern, w&#228;re der Ansporn gr&#246;&#223;er, sich mehr &#8220;reinzuh&#228;ngen&#8221;.</p>
<p>Aber ich meine auch, dass viel fr&#252;her begonnen werden muss, Kinder zu integrieren, ihnen die Sprache des Landes beizubringen, etc. pp.</p>
<p>Kostet leider Geld, dass die Politik nicht willens ist auszugeben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JCG</title>
		<link>http://el-micha.de/blog/2008/11/26/ciao-hauptschule/comment-page-1/#comment-5352</link>
		<dc:creator>JCG</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 09:49:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://el-micha.de/blog/?p=665#comment-5352</guid>
		<description>Aber was dann? Mit Abschaffung der Hauptschule schafft man schlie&#223;lich nicht die Tatsache ab, dass es Sch&#252;ler unterschiedlichster Leistungsst&#228;rke und unterschiedlichsten Leistungswillens gibt. Eine Abschaffung der Hauptschule ist meiner Ansicht nach daher prim&#228;r eine kosmetische Kurskorrektur - und mit einer solchen l&#228;sst sich erfahrungsgem&#228;&#223; vor allem eines betreiben, n&#228;mlich popul&#228;re Politik...

Das dreigliedrige Schulsystem ist sicherlich nicht perfekt und in vielen Punkten durchaus verbesserungsw&#252;rdig. Dennoch ist es nunmal so, dass Menschen unterschiedlich leistungsf&#228;hig und unterschiedlich leistungsbereit sind und es deswegen meiner Ansicht nach eine wie auch immer geartete Klassifizierung geben muss. Das ist sp&#228;ter, im Berufsleben, auch nicht anders: Nicht ein jeder ist als Zahnarzt geeignet, und ebenso wenig ist ein jeder als KFZ-Mechatroniker geeignet.

Eine Verlagerung der Differenzierung Ã  la Gesamtschule (beispielsweise) ist nur eine Verlagerung, eine Aufschiebung einer Klassifizierung. M&#246;glich, dass im Rahmen einer Gesamtschule mehr Sch&#252;lern ein h&#246;herer Schulabschluss erm&#246;glicht wird - aber das geht, schon rein logisch betrachtet, zu Lasten des Niveaus des Schulabschlusses und somit zu Lasten der leistungsst&#228;rkeren und -willigen Sch&#252;lern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber was dann? Mit Abschaffung der Hauptschule schafft man schlie&#223;lich nicht die Tatsache ab, dass es Sch&#252;ler unterschiedlichster Leistungsst&#228;rke und unterschiedlichsten Leistungswillens gibt. Eine Abschaffung der Hauptschule ist meiner Ansicht nach daher prim&#228;r eine kosmetische Kurskorrektur &#8211; und mit einer solchen l&#228;sst sich erfahrungsgem&#228;&#223; vor allem eines betreiben, n&#228;mlich popul&#228;re Politik&#8230;</p>
<p>Das dreigliedrige Schulsystem ist sicherlich nicht perfekt und in vielen Punkten durchaus verbesserungsw&#252;rdig. Dennoch ist es nunmal so, dass Menschen unterschiedlich leistungsf&#228;hig und unterschiedlich leistungsbereit sind und es deswegen meiner Ansicht nach eine wie auch immer geartete Klassifizierung geben muss. Das ist sp&#228;ter, im Berufsleben, auch nicht anders: Nicht ein jeder ist als Zahnarzt geeignet, und ebenso wenig ist ein jeder als KFZ-Mechatroniker geeignet.</p>
<p>Eine Verlagerung der Differenzierung Ã  la Gesamtschule (beispielsweise) ist nur eine Verlagerung, eine Aufschiebung einer Klassifizierung. M&#246;glich, dass im Rahmen einer Gesamtschule mehr Sch&#252;lern ein h&#246;herer Schulabschluss erm&#246;glicht wird &#8211; aber das geht, schon rein logisch betrachtet, zu Lasten des Niveaus des Schulabschlusses und somit zu Lasten der leistungsst&#228;rkeren und -willigen Sch&#252;lern.</p>
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