Aktueller Spendenstand

studeingebührenboykott karlsruhe
Nicht ganz ein Spendenstand, aber der momentan aktuellste Stand des Studienboykott-Kontos Karlsruhe ist folgender:

Muster: Uni / Stand – Quorum

Uni Karlsruhe / 0 – 4500
Kunstakademie / 0036 – 100
HfM Karlsruhe / 0060 - 0117
PH Karlsruhe / 0202 – 1200
HfG Karlsruhe / 0089 – 0124

Stand: 24.01. 16:30

Uni Karlsruhe / 0
Kunstakademie / 0023
HfM Karlsruhe / 0021
PH Karlsruhe / 0119

Stand: 22.01. 14:30

Uni Karlsruhe / -
Kunstakademie / 0011
HfM Karlsruhe / 0007
PH Karlsruhe / 0019

Stand: 18.01. 17:30

Quelle: Usta Karlsruhe

Zur Erinnerung: um das Quorum an der PH zu erreichen müssen 40% der Studenten auf dieses Konto ihre Gebührenzahlungen überweisen.
Da geht noch was!

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KarlsRuhe stören

studeingebührenboykott karlsruheFreitag, 26.01.2007, ab 16:00 Uhr
in Karlsruhe, Hautpbahnhof:

Demo: 2 Jahre Gebührenurteil

Vor zwei Jahren fegte das BVerfG das Studiengebührenverbot im Hochschulrahmengesetz durch sein Urteil hinfort. Wir erinnern daran, dass sich mit diesem Urteil die Auseinandersetzung um Studiengebühren nicht erledigt hat und ziehen bundesweit gemeinsam zum Platz der Grundrechte

Eine Initiative des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren.
Passender ka-news Artikel

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Soziale Gerechtigkeit?

Studiengebühren – 19.000 Euro Schulden drohen

Bei Studiengebühren von 500 Euro pro Semester drohen Schulden in Höhe von 19.000 Euro. Bei zwölf Semestern Studium fallen 6.000 Euro
Studiengebühren an. Mit einem Kredit der L-Bank können bei einem Effektivzins von 6,4 Prozent und einer kleinen Tilgungsrate 19.081 Euro
Schulden entstehen.

Wir brauchen mehr Studierende

“Deutschland ist im internationalen Vergleich das Land, in dem der Bildungserfolg am stärksten durch die soziale Herkunft bestimmt wird. Durch
Studiengebühren wird sich dieser alarmierende Zustand weiter verschärfen. Wir brauchen mehr und nicht weniger Studierende. Durch die Einführung von Studiengebühren werden junge Menschen vom Studium abgehalten”, so Rainer Dahlem.

Quelle: Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

So, und nun rechnen wir eins und eins zusammen: Wer muss im allgemeinen eben diesen Studienkredit beantragen? Warum sollen diejenigen dafür bestraft werden, dass sie sich ein Studium nicht leisten können?

Wo ist da die Gerechtigkeit?

Wäre es nicht angebrachter Steuern für Besser-Verdiener nochmals anzuheben, denen das Geld aus der Tasche ziehen, die es haben? Denen die ein kostenloses Studium genossen haben?

Bildung darf einfach kein Privileg sein, wenn es das nicht schon teilweise ist und durch die Einführung der Gebühren nochmals verschärft wird.

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Grün und Rot sehen rot.

Es lebe die Opposition

- Grün:

Die Grünen Landtagsabgeordneten Gisela Splett und Renate Rastätter halten die Kritik der Studierenden am Studiengebührenmodell der Landesregierung für berechtigt. Die Beschlüsse für einen Studiengebührenboykott an Karlsruher Hochschulen zeigen, wie groß der Widerstand unter den Studierenden gegen die Studiengebühren ist.

“Auch wir lehnen die von CDU und FDP durchgesetzten allgemeinen Studiengebühren ab. Sie erschweren den Zugang zum Studium und verschärfen die soziale Benachteiligung. Außerdem tragen sie wenig zur Verbesserung der Studienbedingungen bei, betonen die beiden Grünen Landtagsabgeordneten. Was außerdem fehle, sei eine Verknüpfung mit mehr Einfluss für die Studierenden.

Splett und Rastätter haben deshalb großes Verständnis für die Proteste der Studierenden an den Hochschulen. Von Minister Frankberg erwarten wir, dass er mit Ihnen in einen Dialog tritt, statt den Studierenden mit Exmatrikulation zu drohen.

Was gefragt sei, seien neue Ansätze zur Verbesserung der Studienbedingungen. Die Erhebung allgemeiner Studiengebühren sei jedenfalls der falsche Weg, um die Hochschulen zukunftsfähig zu machen, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und die Anzahl der AbsolventInnen zu erhöhen. “Das Erststudium muss gebührenfrei bleiben”, so die beiden Karlsruher grünen MdL’s abschließend.

Pressemitteilung der Grünen (PDF)

- Rot:

Die SPD Baden-Württemberg hält den heute von Studierenden der Universitäten Karlsruhe und Tübingen beschlossenen Boykott gegen die von der CDU/FDP-Koalition neu eingeführten allgemeinen Studiengebühren für ein “wichtiges Zeichen gegen die Bildungsfeindlichkeit”der Landesregierung. “Die Studenten haben völlig Recht, sich gegen die unsoziale Bildungspolitik und ideenlose Hochschulfinanzierung von Oettinger und Frankenberg zu wehren”, erklärte SPD-Generalsekretär Jörg Tauss. “Ihnen gehört unsere Solidarität.”

Mit den allgemeinen Studiengebühren auf das Erststudium befördere die Landesregierung die soziale Auslese an den baden-württembergischen Hochschulen und belaste Studierende aus weniger begüterten Familien und Mittelstandsfamilien mit teuren Krediten. “Es gibt nach wie vor kein Studiengebührenmodell, das soziale Auslese verhindert. Das Modell der Landesregierung befördert diese aber auch noch in schwerwiegender Weise”, so Tauss.

Der SPD-General betonte, allgemeine Studiengebühren wirkten insbesondere auch dem Zuwachs an hochqualifizierten Fachkräften entgegen, der angesichts einer zunehmend wissensbasierten Wirtschaft und dem Umbruch in die Wissensgesellschaft dringend benötigt werde. Tauss: “Wir sind auch aus volkswirtschaftlicher Sicht darauf angewiesen, alle Bildungsreserven zu nutzen, die wir haben – unabhängig von der sozialen Herkunft der jungen Menschen. Was die Landesregierung treibt, ist unsozial und bildungsfeindlich.”

Pressemitteilung der SPD

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500 € – Nicht mit uns!

Mach mit beim Boykott:

500 Euro Studiengebühren – Nicht mit uns!
Das Treuhandkonto bietet die Möglichkeit, kollektiv und durch die große Masse von teilnehmenden Studierenden geschützt, die vom Land Baden-Württemberg eingeführten Studiengebühren zu boykottieren. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln, wie der Boykott per Treuhandkonto genau abläuft. Sie sichern alle Beteiligten rechtlich ab und sollen den TeilnehmerInnen helfen, die Risiken einzuschätzen.

Ab heute können boykottwillige Studenten Überweisungsträger beim AStA der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe finden und können diese ausfüllen, um am Boykott teilzunehmen. Weitere Informationen werden hier auf der Homepage der UStA der Uni Karlsruhe übersichtlich zusammengefasst. Bei Fragen kann man sich auch an das Forum des AStA der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wenden.

Hach, wäre es schön wenn zumindest das Quorum erreicht wird. Das wäre ein Zeichen des gewaltfreien Widerstands!

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Kleingedrucktes

27, wohnt derzeit in Rastatt. Staatlich anerkannter Lehrer.
Er ist verplant, ein Spätzünder und kompensiert hier sein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis. Ansonsten ist er eher ein stiller Typ. Nebenbei hört er viel und oft Musik, am liebsten querbeet mit etwas elektronischer Würze.

Noch Fragen? Fragen!

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